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Besuch von Dr. Tauber

Presse
17.12.2009, 19:27 Uhr | Übersicht | Drucken
Dr. Peter Tauber besucht evangelisches Jugendzentrum Maintal-Dörnigheim: „Beeindruckendes Angebot für Kinder und Jugendliche“

Zu einem Informationsbesuch kam der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber in das evangelische Kinder- und Jugendzentrum in der Dörnigheimer Hermann-Löns-Straße. Begrüßt wurde er vom Leiter des Jugendzentrums Holger Linden, Pfarrer Eckhard Sckell sowie vom Dörnigheimer VdK-Vorsitzenden Jürgen Malbrich, die sich gemeinsam im Jugendzentrum engagieren.


 
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Wie Linden erläuterte, biete man einen Mittagstisch für Kinder und Jugendliche an, die zu Hause kein Mittagessen bekommen, da die Eltern arbeiten oder aus verschiedenen Gründen kein Mittagessen kochen. Aktuell sei das Angebot noch auf zwei Tage in der Woche beschränkt, im kommenden Jahr allerdings wolle man den Mittagstisch an allen Werktagen anbieten. Dr. Tauber, der von diesem Angebot erfahren hat, wollte es sich nicht nehmen lassen, die Einrichtung persönlich zu besuchen, um einen Eindruck von der Arbeit vor Ort zu erhalten

„Das Dörnigheimer Modell, unkompliziert und organisationsübergreifend ein soziales Projekt zu organisieren, verdient Anerkennung und Aufmerksamkeit, da es in dieser Form richtungsweisend für andere Orte sein kann“, so Dr. Peter Tauber, der Mitglied des Bundestagsausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist. Bei einer Führung durch das Haus konnte sich Tauber einen Überblick über das umfassende Angebot des Jugendzentrums machen. Von der regelmäßig stattfindenden Jugenddisco über die Hausaufgabenbetreuung bis zu Selbstverteidigungskursen reiche das Programm des „JUZ“. Zudem biete man kostenlose Computerkurse an. Die Einrichtung verfüge außerdem über einen Kraftraum mit Boxsack inklusive geschulten Trainern. Auch hier, so konnte Tauber erfahren, gehe das Jugendzentrum neue Wege und habe die Nassauische Heimstätte, denen die umliegenden Häuser gehören, für eine Finanzierung gewinnen können. Wie Holger Linden betonte, stehe jedoch der offene Jugendtreff im Vordergrund, bei dem sich die jungen Leute ungezwungen treffen könnten.

Tauber, Malbrich, Sckell und Linden waren sich einig, wie wichtig eine professionelle Jugendarbeit gerade in sozialen Brennpunkten ist, da sie benachteiligten Heranwachsenden die Chance auf ein geregeltes Leben bieten könne. Das Jugendzentrum könne bei vielen Lebenslagen mit Rat und Tat zur Seite stehen und den Jugendlichen Orientierung geben, ohne sie jedoch zu bevormunden. Das Angebot eines Jugendzentrums sei heute in vielen Kommunen längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Gerade angesichts der Kürzungen in vielen kommunalen Haushalten stünden viele Angebote auf dem Prüfstand. Tauber, der über sechs Jahre Landesvorsitzender der Jungen Union Hessen war, warnte in diesem Zusammenhang davor, an der „falschen Stelle zu sparen“, da sich gerade Kriminalitätsprobleme mit einer funktionierenden Jugendarbeit eindämmen  ließen. Gleichzeitig biete eine attraktive Jugendarbeit ein interessantes Angebot für alle Jugendliche unabhängig von ihrem sozialen Status.
Abschließend bedankte sich Dr. Tauber bei der evangelischen Kirche und dem VdK für „gute Arbeit vor Ort“. „Ich habe für die parlamentarische Ausschussarbeit einiges an praktischen Einblicken gewinnen können und werde das Maintaler Beispiel in Berlin weiterempfehlen“, betonte der Bundestagsabgeordnete, der zugleich zusagte, die Arbeit der Einrichtung weiter aktiv zu begleiten und zu unterstützen.
 

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